Archive for März, 2009

Doyle vs. Patrik - High Stakes Heads Up Challenge?

Mittwoch, März 25th, 2009

Doyle Brunson gegen Patrik Antonius

Bilder von DoyleBrunson.com und Highstakesnews.wordpress.com

Vor lauter Durrrr Challenge ist die Herausforderung welche Patrik Antonius an Doyle Brunson herausgegeben hat ja schon ganz vergessen. Auslöser dieses Angebots war wohl Doyle´s Aussage das er “durch einen Fluss schwimmen würde um Patrik zu spielen”. Dies hat der gute Patrik Antonius anscheinend sehr persönlich genommen und Doyle herausgefordert das Spiel auszusuchen. Leider hat er damit, glaube ich, den Mund ein wenig zu voll genommen denn Doyle hat nun, knapp 1 Jahr nach dem Artikel, die Liste veröffentlicht in der er Patrik spielen würde.

1) I’ll start with lowball, my favorite.

Any lowball game I choose can be played with 3 different lows, the best hands being 7-5-4-3-2, A-2-3-4-5, A-2,3,4,6.

5 Card Draw, Limit or No Limit.
7 Card Razz, Limit or Pot Limit.
6 Card Razz, Limit or Pot Limit.
7 Card Razz, shuck one & draw if you want. Limit or Pot Limit.
6 Card Razz, same as 7 Card shuck.
2) 5 Card draw High, Limit or Pot Limit.

3) Hi Low split, 7 card no qualify, Limit or Pot Limit.

Eight or better, 7 cards, Limit or Pot Limit.
Ten or better, 2-7 low, Limit or Pot Limit.
Six card eight or better, Limit or Pot Limit.
Six card ten or better, 2-7 low, Limit or Pot Limit.
4) STUD

7 Card stud, Limit or Pot Limit.
6 Card stud, Limit or Pot Limit.
5 Card stud, NL or Pot Limit.
5) Badugi

3 choices of low, Limit or Pot Limit

6) Omaha 8 or Better Limit or Pot Limit

Omaha 10 or better 2-7 low, Limit or Pot Limit
Poppyha. We played this game with George the Greek for months. FUN Game. 4 hole cards, only two cards on the flop, then the turn, then the river. Tricky game!
7) Hold ‘Em, Limit, NL, Or Pot Limit.

Greek Hold’Em - Must play both hole cards - Limit, NL, or Pot Limit.

Wenn man sich das ganze so anschaut merkt man sehr schnell das Doyle sich hier auch Spiele ausgesucht hat die man wohl in der Form kaum, mehr oder jemals gespielt hat. Er sagt zwar das er alle Spiele schon in einem HighStakes Spiel in Vegas gespielt hat, das wird sich bei manchem aber wohl eher auf Hotelzimmer oder Hinterräume beschränkt haben.

Ob diese Challenge jemals an den Start geht darf sehrwohl bezweifelt werden. Gerade weil, begrenzt durch diese Spieleauswahl, ein etwaiger Verkauf an Fernsehrechten, was mal im Gespräch war, wohl sehr begrenzt ist. Ich würde mir natürlich so eine Partie wünschen aber erstmal müssen wir uns wohl mit PA vs. durrrr begnügen.

German Highrollers

Montag, März 23rd, 2009

Ich habe mir eben die erste Sendung der “German Highrollers” angesehen. Gespielt wird 25/50 mit 5 Ante in eigentlich ganz guter Besetzung. In der ersten Folge dabei sind u.a. Markus Golser, Hermann “Pascha”, Marcel Luske, Erich Kollmann, etc.

Was soll man nun zu dieser Runde sagen? Also “German Highrollers” soll das deutsche pendant zu “High Stakes Poker” sein. Nicht nur das Limit stellt den grundsätzlichen Unterschied dar sondern das größte Manko aus meiner Sicht sind die deutschen Moderatoren. Michael Körner und George “pusteblume” Danzer in Aktion. Leider verfehlen die beiden, besonders Michael Körner, in jeder Sendung das Ziel. AJ Benza und Gabe Kaplan leiten gekonnt mit Überleitungen und Umschreibungen, lustigen Parolen und witzigen Sprüchen durchs Programm. Michael Körner belabert mich mit Sätzen wie “Er muss hier callen, er kriegt ja 3:1 Pot Odds” oder George Danzer der dann immer mal wieder über Gedankengänge von Herrmann “Pascha” behauptet er überlegt welche Range der Gegner hat.

Bitte, Bitte, Bitte, geht doch mal mit eurer Moderation von der Pokerschule Scheisse weg und lasst den Table Talk fliessen. Herrmann Pascha macht wunderbaren Table Talk, auch Markus Golser reden derweilen nette Geschichten aber ihr wärmt mit eurem Gefasel irgendwelche Pot Odds und Calling Ranges aus welche ich mir bei meinem eigenen Spiel vor Augen halte, nicht jedoch bei Entertainment.

Das deutsche Pendant zu Guy Laliberte ist wie oben erwähnt Herrmann “Pascha”. Dieser hat wohl einen VPIP von 80% und schickt 2x allein in der ersten Folge seinen Butler zum nachkaufen. Nichts für ungut aber Guy Laliberte ist zwar ein “High Stakes Fish”, alles in allem aber dennoch sicherlich ein guter MidStakes Spieler, nur gegen die besten der besten kann er nicht mithalten. Herrmann “Pascha” jedoch erfüllt auf ganzer Linie das ProletenImage und ist daher meine persönliche Hoffnung an jedem CashGame Tisch, für Unterhaltung ist er mir persönlich allerdings viel zu planlos in der Hand.

Ich habe es ja schonmal Jan Heitmann vorgeschlagen, vielleicht hört ja das DSF hier mal zu und setzt dort neue Leute ein. Jede Sendung mit demselben Team in Moderation ergibt nunmal den gleichen Brei!

Edit:
Kollege, wen Ich Ihn so nennen darf, Götz Schrage findet zu “German Highrollers” ganz andere Worte. Nachzulesen hier: German High Rollers - Mein erster Eindruck

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Staking & Backing

Dienstag, März 17th, 2009


Definition:Poker staking is the act of one person putting up cash for a poker player to play with in hopes that the player wins. Any profits are split on a predetermined percentage between the backer and the player. A backed player is often known as a “horse”. The player will then use the money to play in a poker tournament or ring game.

The concept of staking players has been around for a long time. It is common for poker players to get staked in live events. Online poker staking has also become popular.

The use of poker staking to distribute risk among professional players is discussed extensively in the book The Professor, the Banker, and the Suicide King by Michael Craig.

Unter Staking oder Backing versteht man also einen Spieler Geld zu leihen damit dieser es für ein Event einsetzen kann und hoffentlich gewinnt. Prominente Beispiele sind u.a. Jamie Gold, der wohl für das Main Event 2006 gestaked wurde. Nach seinem Sieg wollte Jamie das Geld wohl nicht rausrücken und landete dann vor Gericht, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier. Auch Stu Ungar wurde wohl für seinen letzten Main Event Sieg gestaked. Das Konzept ist also schon alt bekannt.

Vorteile für den Spieler: Staking ermöglicht es dem Spieler auf einem höheren Limit zu spielen als das er selbst aufwenden könnte. Somit kann er schneller viel Geld verdienen und später selbst den Aufstieg erreichen. Ausserdem verringert der geringere Einsatz, bzw. das Verteilen von Einsätzen auf mehrere Spieler die Varianz. Da, gerade große MTTs, sehr Varianzreiche Games sind wird hier wohl viel auf Staking zurückgegriffen und ein Teil seiner Action verkauft.

Beim surfen durch alle Pokerseiten hab ich letztens die Website von ChipMeUp entdeckt. Hier kann jeder Hinz und Kunz einen Teil von sich verkaufen und jeder XY Spieler kann Teile von anderen kaufen. Ich selber habe mich jetzt ein paar mal als Staker versucht und finde sehr viel Spass daran gestakte Spieler zu sweaten. So habe ich u.a. einen Teil von Brian Mycon gekauft gehabt, welcher im 215er Horse auf FTP unterwegs war. Der Vorteil für mich ist klar: Ich habe nicht genügend Zeit um selber große Turniere zu spielen. Beruflich liegt meine Arbeitszeit einfach so scheisse das dabei wenig bis gar nichts geht. Also Stake ich ein paar Spieler.

Achtung: Ich weise ausdrücklich daraufhin das das Staken von Spielern auf der Seite ChipMeUp genau durchdacht werden soll. Die Spieler die du stakest solltest du vorher auf OPR checken ob der Spieler ein Staking wert ist. Auch auf die Quote solltest du ein Auge werfen, da manche Spieler zwar einen netten Anteil von Ihrer Action verkaufen aber ein “NoName” sicherlich keine 20% Aufschlag wert ist. Versucht möglichst +EV Deals für euch zu finden.

Neben bestimmten Turnieren kann man auch noch sog. Custom Events staken. Unter diesen befinden sich z.B. SNG Spieler welche höhere Limits spielen möchten usw. Aus EV Gesichtspunkten ist dieses Staking vermutlich noch lukrativer und Varianzärmer als das Staking von bestimmten Turnieren.

Jeder der jetzt auch Lust bekommen hat kann sich gerne bei ChipMeUp anmelden. Mein Username dort: Furbykiller.

Viel Erfolg allen..

Top 10 Pokerrooms

Mittwoch, März 11th, 2009

Die Seite Pokernews hat eine interessante Aufstellung der Top 10 Pokerrooms der Welt vorbereitet. Den ganzen Bericht findet man hier: Pokernews

Hier die Zusammenfassung der Top 10:

10. Dublin, Irland
9. San Jose, Costa Rica
8. Los Angeles, CA
7. Barcelona, Spanien
6. Macau, China
5. London, UK
4. Monte Carlo, Monaco
3. Paradise Island, Bahamas
2. Melbourne, Australien
1. Las Vegas, Nevada

Alles in allem eine illustre Liste der schönsten Pokerlocations der Welt. Wer also eine Reise plant und seine Bankroll / Reisekasse dabei schonen will kann an diesen tollen Orten vorbeischauen und wird sicherlich nicht enttäuscht. Ich hätte mir noch gewünscht das ein Tipp zu Russland vorhanden wäre aber leider gibt es dort keine Infos.

Viel Spass beim Reisen




Saufspiele|Hotel Rodgau